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Blendung
Direktblendung
Reflexblendung
Vollblendung
Psychologische Blendung
Physiologische Blendung
Schleierleuchtdichte
(Begriffe der Physiologie)
Blendung ist eine Störung der visuellen Wahrnehmung,
verursacht durch eine helle Lichtquelle im Gesichtsfeld; Eine Form
von visuellem Lärm.
In seiner einfachsten Form ist Blendung eine Konsequenz der
normalerweise hilfreichen Fähigkeit des menschlichen Auges zur
Adaption auf unterschiedliche Helligkeitsniveaus.
Bei Blendung hat das Auge auf das Niveau der Blendquelle adaptiert,
wodurch es schwierig wird, in der nun "zu dunklen" Arbeitszone
Details zu erkennen.
Direktblendung wird von hohen sichtbaren Leuchtdichten
im Gesichtsfeld verursacht. Beispiele können sonnenbeschienene Flächen
innerhalb oder ausserhalb des Gebäudes sein, oder ungenügend ausgeblendete
Leuchten.
Reflexblendung ist eine Glanzreflexion auf einer Oberfläche,
welche häufig von einer Lichtquelle ausserhalb des Gesichtsfeldes stammt.
Die dadurch entstehende Leuchtdichten überlagern die zu erkennenden Details
auf oder hinter dieser Oberfläche teilweise oder ganz, und reduziert
damit ihren Kontrast.
Psychologische Blendung ist eine Form von Blendung, welche als
unangenehm oder ablenkend empfunden wird. Sie stört häufig nur unbewusst
die Aufnahme von visueller Information, ohne die Wahrnehmung von Details
wirklich zu verhindern.
Physiologische Blendung ist eine Form von Blendung, welche die
Wahrnehmung von visueller Information technisch messbar reduziert.
Sie wird durch Streulicht innerhalb des Auges verursacht, welches die
wahrnehmbaren Kontraste durch seine Schleierleuchtdichte reduziert.
Vollblendung ist eine so intensive Form von Blendung, dass jegliche
visuelle Wahrnehmung auch noch für eine gewisse Zeit nach Entfernung der
Blendquelle unmöglich bleibt.
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